Wie wird Erziehung im Hause G gelebt? – Das ist unser Weg!

Erziehungsstil

Gleich eines vorneweg – es gibt für mich nicht wirklich DEN einen perfekten Erziehungsstil! Was für die eine Familie passt, kann für die Andere völlig falsch sein. Jede Familie ist anders und jeder sollte den Weg, im Dschungel der Erziehungsstile finden, der zur eigenen Familie passt. Auf keinem Fall zu etwas verleiten lassen, was nicht stimmig ist mit sich selbst, dem Partner und den Kindern, denn dann könnte, meiner Meinung nach, der Schuss gewaltig nach hinten los gehen. Auch sollte man sich auf seinem Weg nicht durch andere einschüchtern lassen. Leider habe ich es schon öfters erlebt, dass man förmlich niedergemacht wird, bloß weil man sein Kind nicht nach Schema F erzieht. Vielleicht ist es auch gar nicht EIN Weg den man in der Erziehung der Kinder findet, vielleicht sind es verschiedene Wege die sich ergänzen.

Wie sind wir?

Wir tragen quasi das Herz auf der Zunge, oder wie man so schön sagt, wie reden wie uns der Schnabel gewachsen ist. Wir nehmen kein Blatt vor den Mund (was natürlich nicht heißt das wir vulgär oder sonstwie reden), sagen was wir denken und äußern unsere Meinung gegenüber auch mal laut. Bei uns werden Emotionen gelebt wie sie kommen und da wird nichts ausgelassen. Sei es Freude, Trauer oder auch Wut. Wer zornig ist, der darf das auch kundtun und zwar so wie er möchte. Nur Beschimpfungen, Kraftausdrücke und verletzendes geht gar nicht. Bei uns wird auch lautstark gemeckert und zwar jeder von uns, da wird Mausi nicht ausgeschlossen. Dazu später. Erstmal…

Was uns wichtig ist

Z. B. kommen bei uns Komponenten wie “auf Augenhöhe mit dem Kind sein”, “das Kind Mitentscheiden lassen”, ” die Bedürfnisse des Kindes reflektieren und respektieren”, “ihm Zeit geben eigene Entscheidungen zu treffen und auszuführen” zum Tragen, aber es gibt auch Regeln und Verbote. Was das heißt? Später mehr dazu. Uns ist wichtig, das unser Kind das Gefühl bekommt das es ein wichtiger Teil der Familie ist, das es aber auch Dinge gibt die Mama und Papa nicht mögen, oder nicht akzeptieren können.

Bitte, Danke und Rücksichtnahme

Drei ganz wichtige Punkte bei uns. Es heißt z.B. man soll den Kindern nicht immer sagen das sie Bitte und Danke zu sagen haben, das würden sie sich schon abschauen. Dieser Meinung sind wir nicht. Uns selbst wurde auch beigebracht Bitte und Danke zu sagen. Wir leben es Mausi also vor, aber wenn wir sie nicht immer wieder daran erinnern würde, sie würde es schlichtweg vergessen. Das ist kein böser Wille von ihr, nein sie vergisst es halt eben. Fragt man sie dann aber was man sagt wenn man etwas möchte oder bekommt, dann antwortet sie auch gleich und zwar nicht nur runtergerasselt/auswendig gelernt, sondern ehrlich und herzlich. Wir finden es gehört einfach zu einer guten Erziehung dazu Bitte und Danke zu sagen. Alles andere ist schlichtweg unhöflich. Genauso verhält es sich mit der Rücksichtnahme. Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus und da ist es einfach ein Muss das man zu gewissen Zeiten (nachts) etwas leiser ist. Mausi ist mittlerweile in einem Alter, wo sie das schon sehr gut versteht. Sie lernt von uns, das man nachts eben nicht rumtobt oder laut schreiend durch die Wohnung rennt. Das macht man nicht. Wir sind auch da wieder ganz konsequent. Wenn sie nachts nochmal wach wird und raus möchte aus dem Schlafzimmer dann kann sie das gerne tun, aber wird sie zu laut und hört nicht auf unsere Worte leiser zu sein, dann gehts ganz schnell wieder ab ins Bett. Klar unterbindet man in diesem Moment vielleicht das Bedürfnis des Kindes nach Spaß, aber mitten in der Nacht haben auch andere Menschen noch ein Bedürfnis und das heißt “schlafen”. Da geht es einfach nicht das man einen Lärm macht, der jeden vor Schreck aus dem Bett haut. Genau das möchten wir Mausi vermitteln. Auch in diesem Fall bekommt sie genau erklärt warum es jetzt eben so und nicht anders geht.

Miteinander reden, wertschätzen und akzeptieren

Miteinander reden, reden und nochmals reden. Es ist so wichtig das man viel miteinander redet. Nur so kann man die Wünsche, Träume und Bedürfnisse des Anderen erfahren. Uns ist wichtig das jeder glücklich ist, aber natürlich immer nur im Rahmen des Machbaren. Ist einer mal unglücklich weil es gerade nicht so geht wie er möchte, dann wird versucht eine andere Lösung zu finden. Es werden Ideen geschmiedet wie man gerecht werden kann. Mitunter geht es bei sowas schon mal richtig hitzig bei uns zu :-D. Wir streiten was das Zeug hält. Jeder versucht seinen Standpunkt zu erläutern (Ja auch Mausi kann das mittlerweile sehr gut), denn jeder hat das recht auf seine Meinung und nicht immer sind wir uns da einig. Manchmal dauert es eine Weile bis wir etwas gefunden haben was für uns alle passt. Manchmal gibt es aber auch keine Lösung, dann ist es wichtig zu akzeptieren das es so jetzt gar nicht geht (z.B. es steht ein wichtiger Termin an, dann geht es eben nicht das man noch miteinander spielt, auch wenn das viel mehr Spaß macht als der schnöde Termin). Bei diesen Diskussionen verlieren wir aber eines nicht aus den Augen (und da sind wir Erwachsenen mehr als das Kind gefragt, da es das so noch gar nicht kann, aber von uns lernt): es wird sachlich geredet. Das darf gerne auch lauter sein, aber man sollte nie vergessen das ein anderer Mensch vor einem sitzt, der ebenso geschätzt werden sollte wie man selbst. Böswillige, dumme Beschimpfungen gehen gar nicht und sollte das passieren, wird sofort darauf hingewiesen das das nicht erlaubt ist. Diskussionen sind wie Ping-Pong-Spiele, man wird sich gegenseitig die Bälle zu, aber niemals an den Kopf.

Emotionen ausleben

Bei uns darf jeder seine Gefühle zeigen und benennen.
Ist einer von uns z.B. so richtig sauer, dann muss er damit nicht hinter den sprichwörtlichen Berg halten. Man darf auch knallhart sagen das einem das jetzt auf den Geist geht und man seine Ruhe will. Das wird ohne murren so akzeptiert, denn jeder hat auch mal das Recht wütend zu sein und lautstark zu schimpfen (vulgäre Schimpfworte wie Fo.., Hu…, Wi…, Schl… usw. sind auch hier wieder nicht erlaubt). Wir schimpfen auch miteinander wenn uns was nicht passt. Manchmal muss eben auch mal ein Gewitter sein um später wieder Sonnenschein folgen zu lassen. Sollte im Eifer des Gefechts wirklich mal etwas gesagt worden sein das verletzend war (das kann jedem mal passieren), dann wird sich dafür auch entschuldigt.

Ist einer traurig dann sind wir für den anderen da und es wird getröstet. Gemeinsam versuchen wir die Trauer wieder wegzupusten. Möchte derjenige aber lieber alleine sein, dann wird das so respektiert.

Freude leben wir genauso aus. Lauthals lachen, miteinander Quatsch machen, das alles macht das Leben liebenswert und wird ausgekostet. Das Leben ist schon ernst genug, deshalb sollte man soviel Spaß haben wie es geht.

Loben

Wir loben sehr gerne. Das gehört für uns einfach zum guten Ton dazu und es ist auch eine Sache der Ehre. Man würdigt sozusagen den anderen Menschen wenn er etwas ganz toll gemacht hat. Dabei ist aber immer wichtig dass das Lob auch aus vollem Herzen kommt und ehrliche Freude und Bewunderung ausdrückt. Ein halbherzig daher gemurmeltes “Toll” bringt niemandem etwas. Ich habe schon öfters gelesen das man Kinder nicht loben soll, aber ehrlich gesagt, damit können wir nichts anfangen. Wer freut sich denn nicht über ein ehrlich gemeintes Lob?

Regeln und Routinen

Um gut zusammen zu leben, sind aber auch Regeln wichtig und Kinder brauchen unserer Meinung nach auch Routinen. Eine wichtige Regel bei uns lautet zum Beispiel: Beim essen wird gesessen! WO man sitzt, das spielt aber keine Rolle. Das meine ich jetzt wirklich so. Wenn Mausi das Frühstück oder Zwischenmahlzeiten auf dem Boden, auf der Couch, auf dem Dreirad oder auch unter dem Tisch (aber nicht auf dem Tisch) essen will, dann ist das ihre Sache, dann soll sie das tun. Wir beiden würden es nicht machen, grins, aber das ist eine andere Geschichte. Allerdings…das alles geht nur zuhause. Sind wir woanders, sei es zu Besuch oder in einem Restaurant, dann wird ordentlich am Tisch gesessen. Einmal am Tag und das ist abends wenn Herr G nach Hause kommt, essen wir aber alle zusammen am Küchentisch. Das ist uns wichtig und das genießen wir auch. Allerdings muss derjenige, der schon früher fertig ist, nicht zwingend am Tisch bleiben bis alle fertig sind. Meistens ist das aber so, weil wir das Beisammensein einfach genießen. Es entscheidet aber immer jeder selbst ob er nach dem Essen noch bleiben möchte oder nicht. Bei uns wird das gegessen was auf den Tisch kommt, Extrawürste gibt es nicht. Jeder darf mal entschieden was es geben soll. Es kommt natürlich immer mal vor das man gerade nicht so den Hunger hat. Kein Problem, dann wird es weggestellt und kann später weiter gegessen werden. Bei uns muss keiner seinen Teller leer essen wenn er das gerade nicht möchte.

Wenn Mausi in den Kindergarten muss, dann braucht sie genug Schlaf. Daher ist es wichtig, möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen. Sie ist nach einem Kindergartentag abends aber auch meistens sehr müde und geht gerne ins Bett. Vorher wird ausgiebig gespielt, gemalt oder etwas anderes gemacht das Freude bereitet. Danach bettfertig machen und ab in die Heia. Klar möchte Mausi das, wie andere Kinder auch, manchmal hinauszögern, aber das geht nicht. Sie selbst leidet am nächsten Tag nämlich am meisten darunter wenn sie nicht fit ist. Normalerweise geben wir ihr aber die Zeit (rechtzeitig vorher Bescheid sagen das gleich Heiabettzeit ist) selbst ins Schlafzimmer zu kommen. Das klappt sehr gut, aber halt auch nicht immer. Wenn sie partout nicht will, dann muss halt auch mal im strengeren Ton aufgefordert werden ins Bett zu kommen, oder die Konsequenz ist halt, dass das abendliche Lesen ausfallen muss, weil einfach die Zeit fehlt. Das sind aber nur Ausnahmefälle, denn unsere Einschlafroutine genießen wir normalerweise sehr. Wir beten, lesen und kuscheln in unserem Familienbett und Mausi schläft in meinem Arm ein, während ich ihr Gutenachtlieder singe. Ist kein Kindergarten sehen wir das auch nicht so eng, da bleibt sie öfters mal länger auf, weil sie am nächsten Tag ja ausschlafen kann.

Das waren jetzt nur zwei Beispiele, die aber ein bisschen deutlich machen sollen was Regeln und Routinen bei uns bedeuten.

Gibt es auch Situationen/Momente bei denen ausschließlich ihr Eltern entscheidet?

 Ja die gibt es und zwar wenn es um die Gefahr von Leib und Seele geht.
Zum Beispiel im Straßenverkehr kennen wir kein Pardon. Da wird in unserer Nähe geblieben, wenn nicht geht es sofort an die Hand, egal ob gemurrt und gemeckert wird. Im Auto wird angeschnallt, zur Not auch unter Protest, da geht uns die Sicherheit unserer Kindes vor. Aber auch da kann man, wenn man genug Zeit einplant, spielerisch versuchen zum Anschnallen zu bewegen. Geht aber halt nicht immer und da gibts dann keine Diskussion.

Beim Roller, Dreirad oder Fahrrad fahren ist der Helm eine Pflicht. Sollte Mausi da nein sagen, dann gibt es eben kein Fahrzeug fahren, Punkt, Ende, Aus! Auch hier ist es uns wichtig das Kind zu schützen und wir erlauben keine Ausnahme.

Bei uns ist alleine hüpfen auf dem Bett oder Sofa nicht erlaubt (nur wenn wir dabei sind ist es ok). Das empfinden wir als zu gefährlich und soll deshalb nicht sein. Mausi bekommt das gesagt und wenn sie nicht hört, dann folgen auch Konsequenzen. Z.B. runter von der Couch. Oder Mausi klettert gerne auf Stühle und kippelt auf ihnen herum. Sie fiel auch schon öfters runter und tat sich weh. Das muss nicht sein und wenn Mausi beim 3. mal (ja wir zählen bis drei) nicht hört, dann ist der entsprechende Stuhl erstmal weg. Wir machen das nicht um sie zu ärgern, sondern um sie zu schützen und das bekommt sie so auch gesagt. Denn es ist wichtig das man seinem Kind auch erklärt warum man Konsequenzen folgen lässt. Es bringt nichts einfach zu sagen “lass das” und am Ende weiß das Kind gar nicht warum. Deshalb sagen wir es während Mausi auf dem Stuhl kippelt und noch einmal wenn der Stuhl weg ist. Klar passt ihr das nicht immer und es kommt auch vor das sie dann aus weint wenn wir den Stuhl wegnehmen, aber in dieser Beziehung sind wir konsequent, Sicherheit geht vor. Später wen sich die Gemüter wieder beruhigt haben, ist nichts dagegen einzuwenden, das der Stuhl wieder geholt wird.

Aber auch wenn Mausi z.B. etwas macht was für uns überhaupt nicht geht (frech sein, spucken, Zunge raustrecken um jemanden zu ärgern, jemanden hauen usw) verbieten wir das sofort. Sowas macht man einfach nicht. Dann schimpfen wir auch mit ihr und sagen konsequent “Schluss jetzt!”. Auch hier wird danach erklärt warum man es nicht macht. Solch ein Verhalten sollte man unserer Meinung nach auch nicht tolerieren, denn was ist wenn das Kind das dann im Kindergarten, oder woanders auch macht? Nein, das ist ein Tabu und wenn Mausi es überhaupt nicht einsehen will, dann kann es auch passieren das wir sie in ihr Zimmer schicken, bis sie wieder normal ist. Das alles hat nämlich nichts mit einem Trotzanfall zu tun (bei Trotzanfällen sind wir bei ihr und begleiten sie liebevoll), sondern ist einfach nur ein reizen der Person gegenüber.

Fazit

So wie bei uns Erziehung gelebt wird, lässt es uns Spielraum so zu sein wie wir wirklich sind. Jeder weiß woran er ist und womit er rechnen muss, aber auch das er ein wichtiger Teil der Familie ist und mit entscheiden darf. Es gibt wenige Alleingänge, das Miteinander steht im Vordergrund. Ganz ohne Regeln, Verbote, und auch Konsequenzen geht es nicht, aber das gehört unserer Meinung nach auch dazu. So sind wir als Familie, nur so können wir auch authentisch bleiben.
Als Kind hat man natürlich noch ganz andere Vorstellungen vom Leben und es wird auch vieles verziehen. Später als Erwachsener geht das so aber nicht mehr. Da ist es wichtig ein Teil der Gemeinschaft/Gesellschaft zu sein, die Anderen zu respektieren, sich aber auch an Regeln zu halten. Deshalb möchten wir all das unserem Kind vermitteln.

Die Familie G redet, diskutiert, meckert und streitet miteinander. Sie verzeiht aber auch ganz schnell wieder. Denn eines ist uns noch ganz, ganz, ganz wichtig:

das jeder von uns so geliebt wird wie er ist!

Ich hoffe ich konnte Euch einen kleinen Einblick geben, wie Erziehung bei uns gelebt wird. Ich konnte natürlich nicht alles aufschreiben, bei Unklarheiten oder Fragen bin ich aber gerne für Euch da. Hinterlasst einfach einen Kommentar. Bleibt dabei aber bitte immer sachlich und fair. Denn vergesst nicht: dies hier ist unser Weg. Vielleicht ist es nicht Eurer, aber deshalb muss man nicht ausfallend oder beleidigend werden. Das würde ich bei Euch, auf Euren Weg auch nicht werden, egal ob er mir gefällt oder nicht, denn ich respektiere Euch ebenfalls so wie ihr seid. Mehr darüber, wie Erziehung bei uns im Alltag aussieht, könnt Ihr “HIER” nachlesen wenn Ihr möchtet.

P.S.: Melanie (Lalemie.de) hat zum Thema Erziehung auch eine tolle Blogparade gestartet,
hier könnt Ihr schauen –> Nanu – wie erziehst denn Du?

About Nicole

Baujahr 1975, Mama von Mausi (09/13), altmodisch im Denken (eckt deshalb häufig an, steht aber dazu), liebt Landleben/hasst Städte, Leben&Leben lassen ;-). Ich schreibe bei LiNiChri über alles was mit Kindern zu tun hat, aber auch ein bisschen über meine Angsterkrankung und HSP.

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25 Kommentare

  1. Hallo! Ich habe uns in deinem Beitrag so wieder erkannt. Wusste gar nicht, dass es auch dafür eine extra Bezeichnung gibt. Wir machen das halt eher so nach Gefühl…

    Liebe Grüße
    Karin

    1. Hallo Karin,

      auch wir machten das immer nach Gefühl. Erst als das Thema Erziehungsstile aktuell wurde,
      beschäftigte ich mich mit den einzelnen Stilen und erkannte das der Autoritative unser Weg ist.
      Ganz lieb Danke für Deinen Kommentar.

      Liebe Grüße, Nicole.

  2. Es ist schön, dass Ihr den für Euch richtigen Weg gefunden habt. Und ich finde Du hast es auch schön differenziert, dass es eben Euer Weg ist und nicht DER Weg für alle!
    Schön auch, dass Du an der Herzpost-Aktion teilgenommen hast.
    LG Wiebke

    1. Hallo Liebe Wiebke, vielen Dank für Deinen lieben Kommentar. Ja es war mir wichtig zu betonen das es unser Weg ist und er nicht zu allen Familien passen muss. Bei Deiner Aktion mache ich gerne mit. Liebe Grüße, Nicole.

  3. Auch bei uns läuft es ähnlich. Ich finde es zu einengend festen „Regeln“ eines Stils zu folgen. Das entspricht nicht unserem Alltag, denn jeder Tag ist ja irgendwie anders. 🙂

    1. Genau so geht es uns auch, daher geht es uns mit dem autoritativen Erziehungsstil wirklich gut. Der vereint von allem ein bisschen. Auch Dir Danke für Deinen Kommentar, freue mich sehr darüber. Liebe Grüße Nicole.

  4. Oh wow!

    Vielen lieben Dank Nicole, für den Einblick in euer Erziehungsleben. Ich war ja die Neugierige auf Twitter 😀 Aber mich interessiert es immer sehr, wie andere erziehen, was Eltern wichtig ist in der Erziehung, worauf sie achten, welche Werte sie ihren Kindern mitgeben etc.
    Für mich gibt es auch nicht “DEN” Erziehungsstil, das Ultimative!
    Wir machen allerdings ein paar Dinge anders wie ihr. Auch wenn wir im Großen und Ganzen ähnlich sind, mit dem “aus dem Bauch heraus” erziehen.
    Vielleicht komme ich ja auch einmal dazu über unsere Erziehung zu schreiben. Vielleicht könnte man ja sogar eine Blogparade daraus machen? 😀

    Liebe Grüße Melanie

    1. Hallo Melanie, ja Du warst es, die mich zu diesem Beitrag inspiriert hat, Dankeschön nochmal :-D.
      Ich wäre auch sehr daran interessiert wie es bei Euch zuhause ist und Blogparade klingt. Möchtest Du sie starten? Ich würde mich dann mit meinem Beitrag verlinken. Liebe Grüße Nicole.

        1. Cool den Beitrag schaue ich mir auch mal an. Finde solche Messen immer toll. War früher oft dort. Und sag Bitte Bescheid wenn die Parade gestartet ist. Liebe Grüße Nicole.

  5. Das läuft hier sehr ähnlich. Ich mag mich nicht festlegen und handle auch danach, was zu uns und der jeweiligen Situation passt. Ich glaube, solange man mit Herz bei der Sache ist und den Kindern wirklich zeigt, dass man sie liebt ist alles gut.

    1. Ja das ist sehr wichtig, jeder sollte wissen wie wichtig er innerhalb der Familie ist und das man geliebt wird. Ganz lieben Dank für Deinen Kommentar, ich freue mich. Liebe Grüße Nicole.

  6. Liebe Nicole, bei uns läuft es wirklich sehr ähnlich. Was ich noch ergänzen würde bei Bitte & Danke, ist das Entschuldigen: wenn man etwas mach, das nicht okay war, muss man sich bei uns auch entschuldigen. Auch wenn es oft heißt eine Entschuldigung soll man nur sagen, wenn man es auch so meint. Da könnte ich bei den Mädels aber manchmal lange warten. LG, Ella

    1. Das stimmt, das wird bei uns auch gemacht. Ich habe es nur nicht nochmal mit reingenommen weil ich es weiter unten schon in Bezug auf Schimpfwörter erwähnt habe. Ganz lieben Dank für Deinen Kommentar, ich freue mich sehr darüber. Liebe Grüße Nicole.

  7. Hallo Nicole,

    Vielen Dank für den Einblick in euren Weg.

    Erziehung ist nicht einfach und manches, das sich in einem Ratgeber toll anhört, kann in der eigenen Familie aus verschiedensten Gründen nicht umgesetzt werden.
    Ich finde es wunderbar, wie ihr miteinander entschieden habt, was für euch passt und was weniger.

    Bei uns zuhause sieht es übrigens ähnlich aus: wir lassen uns auch nicht auf einen Erziehungsstil festlegen.

    Viele Grüße
    Mama Maus

  8. Ganz ganz toll! So machen wir das auch, denn so wurde es mit uns gemacht. Nein, es hat bei mir keine Schäden verursacht. Man sagt Bitte und Danke. Man benimmt sich rücksichtsvoll, denn man ist zwar für die Eltern der Mittelpunkt des Universum aber für andere eben nicht. Es gibt in der Welt draußen nun einmal Regeln und Gesetze, an die man sich halten muss. Sonst gibt es da schließlich auch Konsequenzen. Wir kennen sie.
    Ich bin vollends begeistert von deinem Text.
    Liebe Grüße Babsi

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