Mein Sohn der Late Talker :-)

Talker

In meinem heutigen Beitrag möchte ich Euch von der Sprachentwicklung meines kleinen Schatzes, einem sogenannten Late Talker, erzählen. Was wir erlebten, welche Reaktionen wir erfuhren und wie es sich entwickelte.

Mein Sohn der Late Talker 🙂

Mein kleiner Schatz hatte bereits mit 7 Monaten angefangen Papa und Mama zu sagen. Wir waren sehr stolz.

Es kamen mit der Zeit immer mehr einzelne Worte dazu, wobei er bei vielen seine “eigene Sprache” hatte. So war z.B der Luftballon ein “Buba”, oder das Trinken “Dike”. Ich war zwar die Einzige die ihn verstand, aber das war ja auch die Hauptsache.

Bei einer der U’s beim Kinderarzt, war dieser der Meinung, mein Söhnchen MÜSSTE schon viel mehr sprechen und wir sollten einen Entwicklungstest machen lassen. Alleine das Wort “MÜSSTE” machte mich wütend. Kein Kind MUSS etwas zu einem bestimmten Zeitpunkt können. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo und das ist auch gut so. Nunja, wir sind trotzdem zu diesem Entwicklungstest.

Beim Entwicklungstest & Reaktionen von Außen

2 Tage wurden mit meinem Sohn spielerisch Test’s durchgeführt. Er war zu diesem Zeitpunkt gerade erst 2 Jahre jung. In allen Bereichen, sozial Kompetenz, Verständnis, Motorik etc. war er seinem Alter sogar voraus. Außer eben in der Sprache, da war er 2-3 Monate hinten dran, laut diesem “Test”. Der Arzt sagte, er sei ein sogenannter “Late Talker” auf deutsch “Später Sprecher”. Ich solle es weiterhin beobachten.

Ich durfte mir von vielen Leuten doofe Sprüche anhören. “Mensch, du redest ja komisch”, “Du musst mal deutsch lernen” u.s.w. Ich fand dies immer sehr verletzend für meinen Kleinen und war froh, dass er es noch nicht verstand.

Alles zu seiner Zeit

Natürlich kamen mit der Zeit immer mehr Worte und Sätze dazu und auch die Aussprache wurde bzw. wird immer besser. Seit letztem Jahr November geht er nun in die Kita und lernt so noch schneller dazu. Es gibt zwar noch immer Worte die er nicht richtig aussprechen kann, zum Beispiel:  zum Elefanten sagt er “Efefant”, aber das ist ok 😀

Dafür kann er eben andere Sachen besser. Er konnte schon mit 3 das Alphabet aufsagen, kann heute alle Zahlen lesen, kann alle Buchstaben lesen und ein paar wenige Schreiben. Buchstabiert seinen Namen, hat ein sehr gutes Gedächtnis und das aller wichtigste, er ist GLÜCKLICH 🙂

Was ich damit sagen möchte, lasst Euch nicht verrückt machen von Aussagen wie “also mein Kind konnte das aber in dem Alter schon lange” etc., denn sowas ist nicht zu vergleichen.

Man kann keine Kinder vergleichen, das geht nicht.

Jedes Kind ist ganz individuell und auf seine Weise super 🙂
Jedes Kind hat seine Stärken und Schwächen wo anders, so wie wir Erwachsenen eben auch.

Zum Schluss möchte ich euch einen Satz ans Herz legen:

Ein Kind muss nicht perfekt, sondern Glücklich sein!

In diesem Sinne, Ihr habt alle wundervolle Kinder, lasst sie das spüren.

Bis bald,

About Sarah

27, Jahre alt und Mama eines fast 4 jährigen Sohnes. Jeden 1. im Monat schreibe ich bunt gemischt über alles was mit Kindern zu tun hat, oder was mir sonst noch so in den Sinn kommt.

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3 Kommentare

  1. Dem kann ich mich nur anschließen. Mein Sohn hat erst mit siebeneinhalb Monaten den Löffel akzeptiert, war dafür mit dem Laufen früh dran. Kein Kind muß einen bestimmten Standard erfüllen. Sie werden alle irgendwann trocken, lernen zu essen oder was auch immer.

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