Kita

Kita-Eingewöhnungszeit

Hallo ihr lieben 🙂 Es ist zwar mittlerweile fast 1 Jahr her aber ich dachte,ich erzähle euch mal von unserer Kita-Eingewöhnungszeit.

Kita-Eingewöhnungszeit

Ich war mir schon immer sicher,dass ich mein Kind erst mit 3 Jahren in die Kita geben werde,da ich einfach nichts verpassen wollte.
Sei es das laufen lernen,die ersten Worte oder der erste Erfolg auf dem Töpfchen 😀 aber auch einfach, weil ich so viel Zeit wie möglich mit meinem Söhnchen haben wollte bzw noch immer möchte.
Ich selbst bin ohne Mama aufgewachsen und weiss daher,wie enorm wichtig eine Mama eigentlich ist und wie sehr sie einem fehlen kann. Meine “Mama” hat meinen Papa (der aller beste den man sich vorstellen kann) verlassen, als ich 8 Wochen alt und meine Geschwister 4 und 5 Jahre alt waren.
Vielleicht versuche ich gerade deswegen, so viel wie möglich für meinen Sohn da zu sein und vielleicht bin ich voll deswegen in vielen Sachen sehr ängstlich, wer weiss!? Aber ich schweife vom eigentlichen Thema ab 😀
Also Anfang November 2016 war es soweit. Mein kleiner wurde ein Kita-Kind.
Die Kita finde ich super klasse.
Es ist eine sehr große,offene Kita.
Es können bis zu 200 Kinder betreut werden.
Im Keller gibt es eine Turnhalle,im 1. Stock sind alle Kids von 3 bis 6 Jahren und im 2. Stock sind Kinder von 1 bis 3 Jahren.
Mein Söhnchen ist natürlich bei den 3 bis 6 jährigen.
Es gibt in dieser Altersklasse ich glaube 7 oder 8 Gruppen…jede Gruppe hat ein eigenes Zimmer,in dem sich die Kids morgens anmelden und wo sie sich zum Morgenkreis etc treffen. Mein kleiner ist im “Bauzimmer” dann gibt es noch folgende Zimmer: Kreativzimmer…ABCzimmer…Spielzimmer…Musikzimmer…Tüftlerzimmer…Experimentierzimmer…etc die Kids dürfen hin wo und wann sie wollen (außer eben zum Morgenkreis und anderen besonderen Aktionen,da muss jedes Kind in seine Gruppe) ich finde dieses offene Konzept sehr toll 🙂
Am ersten Tag waren wir für eine Stunde in der Kita, ich blieb die ganze Zeit dabei,hielt mich aber im Hintergrund.
Meinem kleinen gefiel es sehr gut.
Am zweiten Tag ging ich für ne dreiviertel Stunde in einen Eltern-Wartebereich und war sehr nervös, da mein kleiner zuvor noch nie ohne mich bei fremden war…klar bei Opa mal ein paar Stunden,aber der is is auch nicht fremd 😉
Es klappte alles sehr gut und mein kleiner wollte nicht nachhause.
So lief es noch 2 Tage weiter…
Dann durfte ich ihn für ich glaube 3 Stunden dort lassen und auch das klappte ohne Probleme.
In der 2. Woche durfte er dann die vollen 6 Stunden dort bleiben 🙂
Er weinte immer beim ABHOLEN, sobald er mich sah,weil er unbedingt noch dort bleiben wollte…das tat mir echt ein bisschen weh, aber auch das ging vorbei und alles pendelte sich super gut ein.
Das einzigige negative war,dass mein Sohn ab Kitabeginn im November bis zum März ca fast dauerkrank war :-/ aber das soll ja normal sein.
Er geht heute noch immer super gerne in die Kita und ist sogar traurig, wenn Ferien sind 😀 gut ich kann die ganzen Kids dort halt auch nicht ersetzen.
Also ihr seht,unsere Eingewöhnungszeit war recht unspektakulär 😀 aber erzählen, wollte ich euch trotzdem mal davon.
Nun wünsche ich euch für morgen schonmal
eine schöne neue Woche und bis bald :-)))

About Sarah

27, Jahre alt und Mama eines 4 jährigen Sohnes. Jeden 1. im Monat schreibe ich bunt gemischt über alles was mit Kindern zu tun hat, oder was mir sonst noch so in den Sinn kommt.

3 Kommentare

  1. Schön, daß die Eingewöhnung so gut geklappt hat. Manche Kitas lassen die Eingewöhnung über mehrere Wochen laufen, wo mindestens zwei davon inklusive Anwesenheit der Eltern sein müssen. Das finde ich ganz schrecklich.

    1. Ich bin auch froh,dass alles ohne Probleme geklappt hat.
      Ich finde,dass es kein bestimmtes Eingewöhnungskonzept nach Plan geben sollte,sondern dass es auf jedes einzelne Kind individuell angepasst werden sollte 😉
      Liebe Grüße

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