Gastbeitrag – Tragejacke: Eine Lösung für die kalte Tragezeit

Tragejacke

Ich darf Euch heute wieder einen tollen Gastbeitrag von Johanna (Hanna) Bose vorstellen. Es geht um das Thema Tragejacken. Finde ich eine sehr gute Idee um Mutter und Kind an kalten Tagen schön warm zu halten.

 

Hanna ist irgendwas in den 30ern und bloggt seit ihrer Schwangerschaft mit dem Rubbelbatz (19 Monate) auf dem gleichnamigen Familienblog. Vor kurzem hat sie außerdem eine Seite zum Thema Baby Led Weaning ins Leben gerufen.

Auf Facebook findet Ihr sie hier: https://www.facebook.com/rubbelbatz/ bzw. hier: https://www.facebook.com/Babyled-Weaningde-1638764546418388/

Tragejacke: Eine Lösung für die kalte Tragezeit

Der Herbst ist da, der Winter steht vor der Tür. Das bedeutet auch für die Kleinsten, dass sie nicht mehr einfach so nach draußen können, sondern wir uns mehr Gedanken darüber machen müssen, was wir unseren Kinder anziehen. Auch den Tragekindern. Wie können wir sie in der Babytrage vor Kälte und Nässe schützen?

Eine Möglichkeit ist eine Tragejacke. Weil die allerdings nicht gerade billig ist, sollte man sich vor einem Kauf gut überlegen, welche die richtige ist und ob es wirklich eine Tragejacke sein muss.

Muss es wirklich eine Tragejacke sein?

Fast jeder, der sein Baby schon einmal mit einer Trage oder im Tuch getragen hat, wird bestätigen können, wie einmalig und schön diese Erfahrung ist. Auch Babys profitieren vom Getragen-Werden, von der Körperlichen Nähe und Geborgenheit. Bei kalten Temperaturen ist es allerdings wichtig, es richtig zu kleiden – oder richtig zu schützen. Grundsätzlich gibt es dafür folgende Möglichkeiten:

1) Tragejacke

2) Tragecover

3) Jackeneinatz

4) Trageoverall

Einen klassischen Schneeanzug sollte ein Kind in der Trage übrigens nicht tragen. Zum einen ist er viel zu eng geschnitten und dadurch in der Regel unbequem. Außerdem wärmen Schneeanzüge und dicke Jacken auch durch die isolierende Luft in der Polsterung. Diese Polsterung wird beim Tragen zusammengedrückt – die Luft entweicht und die Wärmeisolierung entfällt.

Ein Trageoverall dagegen ist elastisch und an Armen und Beinen lang genug, um keine Lücken entstehen zu lassen.

Ein Tragecover bietet sich an, wenn verschieden große Bezugspersonen das Baby tragen und nicht jeder eine Tragejacke anschaffen möchte. Allerdings kann man in der Regel die eigene Jacke über dem Tragecover nicht schließen. Mit offener Jacke ist man natürlich nicht ganz so gut geschützt gegen Wind und Wetter.

Ein Jackeneinsatz kann an bestehende Jacken angebracht werden, dadurch entsteht im Prinzip eine Tragejacke. Allerdings funktioniert das nur bei Reißverschluss-Jacken und das System muss passend sein. Für Modebewusste ist es eher unwahrscheinlich, dass der Einsatz farblich genau passt.

Bei einer Tragejacke kann in der Regel auch der Einsatz entfernt werden, sie ist also auch vorher und nachher als „normale Jacke“ nutzbar. Sie sorgt dafür, dass man sozusagen mit dem Baby „unter einer Decke steckt“. So spürt man am eigenen Leib, wie die Temperatur unter der Jacke ist, ob es dem Baby zu warm oder zu kalt ist. Eine Tragejacke schützt sowohl Eltern als auch Kind optimal und zuverlässig und sieht dazu noch gut aus.

Tragejacken gibt es mittlerweile in allen Ausführungen, also als Outdoor-Jacke genauso wie als Parka oder modischen Mantel.

Eine Tragejacke kann man sehr schnell an- und wieder ausziehen, man muss nichts binden, anpassen oder richten. Wenn das Baby draußen einschläft, kann man sie einfach ausziehen und alle sind richtig angezogen für drinnen.

Welche Tragejacken gibt es?

Die Auswahl an Tragejacken ist mittlerweile riesig. Preislich ist ebenfalls alles vertreten, von günstigen Modellen (ab ca.60€ – aber Achtung, die Modelle sind schnell ausverkauft im Herbst) bis hin zu hochwertigen Outdoor-Tragejacken.

Tragejacken – Der richtige Schnitt

Der wichtigste Unterschied beim Schnitt von Tragejacken ist die Frage, ob man mit der Jacke auch auf dem Rücken oder nur vor dem Bauch tragen kann. Denn grundsätzlich verfügen alle Tragejacken über die Möglichkeit, das Baby vorne zu tragen. Viel weniger bieten allerdings die Möglichkeit, den Trageeinsatz am Rücken anzubringen. Das ist aber wichtig, wenn man sein Baby auch nach den ersten Baby-Monaten tragen möchte. Denn dann wird es für das Tragen vor dem Bauch schnell zu schwer.

Außerdem kann man viele Tragejacken auch als Schwangerschaftjacke und / oder Freizeitjacke nutzen, je nachdem, ob sich der Einsatz komplett entfernen und / oder durch einen Schwangerschaftszeinsatz ersetzen lässt.

Tragejacken – Material

Viele „Tragejacken“ sind eigentlich mehr „Tragepullover“, denn sie sind aus Baumwolle oder Fleece. Dadurch eigenen sie sich zwar für trockene, kalte Tage, aber nicht zum Schutz vor Schnee oder Regen. Das heißt, dafür braucht man im Zweifel doch noch einen Regenschirm oder man kann dann eben nicht mit Tragekind nach draußen. Dafür sind Jacken ohne Nässebarriere wesentlich günstiger.

Wer allerdings auch bei nassem Wetter und sehr niedrigen Temperaturen tragen möchte, braucht schon eine Jacke mit einer Oberschicht aus Softshell und ggf. einer Fütterung aus Fleece. Die kosten zwar mehr, dafür kann man sie in der Regel auch ohne Trageeinsatz als Freizeitjacke nutzen.

Wenn Du dich näher über das Thema Tragejacken informieren möchtest, schau auf meiner Webseite zum Thema Tragejacken vorbei!

 

“Vielen Dank liebe Hanna für diesen tollen Beitrag”

 

Habt Ihr selbst auch Tragejacken, oder wie löst Ihr das an kalten Tagen?

About Gastautoren

Tolle Beiträge rund ums Thema Kinder, Angsterkrankung und HSP.
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3 Kommentare

  1. Also ich war immer ein Van des Tragetuchs. Bei kaltem Wetter kam das Baby samt Tuch unter meine Jacke. Und damit die Beinchen nicht frieren, habe ich eine bequeme Hose über den Strampler gezogen, und an die Füßchen kamen warme Stoffschuhe.




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