Erziehung in unserem Alltag – Teil 4; Kinder im Straßenverkehr

Straßenverkehr

Dieses Thema ist sehr wichtig, denn schnell kann etwas passieren, wenn die Kleinen nicht wissen wie sie sich im Straßenverkehr verhalten müssen. Deshalb sollte meiner Meinung nach, früh mit der Verkehrserziehung begonnen werden. Wie sieht das genau bei uns aus?

Wir haben mit der Verkehrserziehung begonnen als Mausi etwa 2 Jahre alt war. Wichtige Regeln wie warten und schauen am Straßenrand, oder auch die Bedeutung der Ampel. Dies erklärten wir aber nicht nur direkt draußen, sondern auch an Bildern, oder im Spiel zuhause. Total süß war dann, als Mausi das erste Mal sagte: “Stopp warten, Ampel rot!”.

Kind An die Hand, Ja oder Nein?

Das kann ich pauschal nicht beantworten, denn es kommt immer auf die Umstände an. Hier in der Gegend in der wir wohnen auf jeden Fall ja. Es ist sehr viel Verkehr, oft wird nicht richtig geschaut (gab schon Unfälle direkt vor unserem Haus), da ist mir das zu unsicher. In ruhigeren Gegenden habe ich aber nichts dagegen wenn Mausi alleine läuft. Bevor es über die Straße geht, nehme ich sie aber immer an die Hand. Wir schauen gemeinsam nach links, dann nach rechts und dann nochmal nach links. Erst wenn alles sicher ist, gehen wir Hand in Hand über die Straße. Genauso verhält es sich an einem Zebrastreifen. Ich habe Mausi erklärt für was er ist, habe ihr aber auch dazugesagt, dass sie trotzdem warten soll, bis sie sicher ist, dass sie gesehen wurde. Leider achten nicht alle Autofahrer auf Zebrastreifen, was ich sehr traurig finde.

Die an die Hand-Regel gilt bei uns übrigens auch auf Parkplätzen. Dort geht es oft ohne gegenseitige Rücksichtnahme vor sich und das ist mir zu gefährlich. Daher ein eindeutiges JA für an die Hand.

Kind will nicht an die Hand

Obwohl Mausi weiß das es wichtig ist, manchmal weigert sie sich natürlich auch. Klar, sie wird bald 4 Jahre alt und kann und möchte auch schon vieles alleine machen. Das respektiere ich auch, aber…nicht im Straßenverkehr. In diesem Alter können, meines Erachtens nach, Kinder die Gefahr noch nicht alleine einschätzen und schwupps wird doch mal auf die Straße gerannt wenn etwas interessant erscheint. Dieses Risiko gehe ich nicht ein. Wenn sie nicht an die Hand möchte, dann bleibe ich stehen und nehme ihre Hand, schaue ihr in die Augen und sage im ernsten Ton das es hier zu gefährlich ist. Gerne erkläre ich auch nochmal warum. Wenn sie weiterhin nicht möchte dann ist die Konsequenz das wir nach Hause gehen (sollten wir gerade auf dem Weg zum Spielplatz oder ähnlichem sein), bzw. wenn es gefährlich wird (sie bockt rum und droht davon zu laufen), dann nehme ich sie auf den Arm und es geht sofort zurück (nach Hause).

Zu wichtigen Terminen laufen wir sowieso nie, da nehmen wir das Auto, daher ist das dann weniger ein Problem. Höchstens auf dem Weg zum Auto, aber wie gesagt, ich scheue mich da überhaupt nicht davor sie hoch zu nehmen und zu tragen. Sicherheit geht vor.

Im nächsten Teil gehts weiter mit: “Ich will nicht Autofahren und Anschnallen erlaube ich nicht!”.

In welchen Situationen nehmt Ihr Eure Kinder an die Hand,
oder laufen sie immer alleine?

“Hier” geht es zu Teil eins mit Verlinkungen zu den anderen Teilen.

About Nicole

Baujahr 1975, Mama von Mausi (09/13), altmodisch im Denken (eckt deshalb häufig an, steht aber dazu), liebt Landleben/hasst Städte, Leben&Leben lassen ;-). Ich schreibe bei LiNiChri über alles was mit Kindern zu tun hat, aber auch ein bisschen über meine Angsterkrankung und HSP.

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